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Museumsschiff OSCAR HUBER am Liegeplatz Schifferbörse - Duisburg Ruhrort

Informationen über die letzten Schiffe aus der Zeit, als Stahlschiffe noch genietet wurden!

Laderaumluken, Merklinge und Scherstöcke wurden aus Holz gefertigt!
Kleinere Reparaturen wurden während der Reise von dem Personal erledigt und auch gewisse Leckagen wurden von dem Partikulier abgedichtet.
Für den Schiffsantrieb wurden Dampfmaschinen eingesetzt und die Kesselanlagen für die Dampferzeugung wurden manuell mit Kohle befeuert!
Die Schleppboote hatten die Schleppkähne mit Stahltrossen im Anhang.
Das Steuerrad (Haspel) wurde per Muskelkraft bewegt.
Bei Nacht oder Nebel war die Reise nahezu unmöglich.
Das Be- und Entladen brauchte noch so viel an Zeit, so dass die nicht benötigte Mannschaft, zum Einkauf oder auch zum Vergnügen, an Land gehen konnte.

Frachten wurden noch formlos ausgehandelt und abschliessend mit einem Abschlusstrunk besiegelt.

Es gab noch kein Flussradar, kein Echolot, keine Wendeanzeiger,
keine hydraulische Ruderanlage, keine Autopiloten, keine Bugstrahlruder,
kein Rheinfunk, kein Bordtelefon, kein Handy und kein Internet, aber die Binnenschiffahrt funktionierte!

Und heute?
Vorbei die Nieterei.
Schiffe werden nur noch mit modernsten Schweissmethoden gebaut.

                                 Frachtschiffe auf dem Rhein in Duisburg-Ruhrort ca. 1962 - links FENDEL 147 mit Dampfkran

Infos “Binnenschiffe”   Gut für alle Güter

Binnenschiffe können alles transportieren: Neben den klassischen Massengütern wie Kies oder Kohle befördern sie auch sensible elektronische Geräte, PKWs oder riesige Bauteile. damit alles sicher  und umweltschonend ankommt, gibt es für jedes Gut das passende Binnenschiff.

                                                     Hier ein paar BEISPIELE.
Tankschiffe
sind für flüssige, meist gefährliche Güter bestens gerüstet. Spezielle Sicherheitseinrichtungen sorgen dafür, dass Chemikalien und
Mineralölprodukte sicher an ihr Ziel gelangen.


Containerschiffe
befördern bis zu 500 Container - die Ladung von 250 LKWs. Darin befinden sich zum Beispiel Möbel, Papier, Kleidung oder elektronische Geräte.

Roll-On/Roll-Off-Schiffe
befördern im Huckepack-Verfahren bis zu 750 PKWs. Sie eignen sich auch für den Transport von Traktoren, LKWs oder Gabelstaplern.

Schubverbände
eignen sich besonders für Massengüter (z.B. Erz, Kohle). Ein Schubboot kann bis zu sechs Leichter schieben. Damit können bis zu rund 16.000 Tonnen Fracht befördert werden.
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Wasserstrassen
Die mitteleuropäischen Wasserstrassen verbinden grenzübergreifend nahezu alle wichtigen Städte und Handelsplätze in Europa miteinander. Dieses erstklassige Wasserstrassennetz ist weit verzweigt und reicht von der Nord- bzw. Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Jenseits aller Staus und Behinderungen fliessen Güter auf diesen Transportwegen umweltschonend ihren Zielen entgegen.

Alle mittel- und südost-europäischen Staaten sind untereinander durch Wasserstrassen verknüpft.
Allein in Deutschland sind die gut ausgebauten Wasserwege rund 7.300 km lang.

Der Rhein ist die wichtigste europäische Wasserstrasse. Mehr als 200.00 Schiffe passieren jährlich die Grenze bei Emmerich zwischen den Niederlanden und Deutschland.

Drei Viertel aller deutschen Grossstädten verfügen über einen Hafen. Grösster Hafenstandort Europas ist Duisburg.
Quelle: Infotafel am Leinpfad



Dicke Brocken
Binnenschiffe stecken viel weg: Durch ihre enorme Ladekapazität können sie problemlos riesige Güter wie Kessel oder Turbinen transportieren. Und das zum Nutzen aller. Staus und Straßensperrungen werden vermieden, Autobahnen und Brücken geschont und Unfallrisiken minimiert.

Aufgrund ihrer Abmessungen bieten Binnenschiffe genug Raum für grossvolumige und schwere Güter: sie stehen in vielen Grössen zur Verfügung. Güter mit Stückgewichten bis zu 1.000 Tonnen, wie eine Turbine, sind auf Schiffen bestens aufgehoben.

Damit alles sicher ankommt, plant die Binnenschiffahrt den Transport von Schwergutfrachten eng mit Speditionsunternehmen, die hierauf spezialisiert sind. Die deutschen Binnenhäfen bieten passende Infrastruktur, um den Schwergutumschlag zu ermöglichen.


Jede Menge platz:
Vieles, was sich auf der Strasse schwertut, ist für die Binnenschiffahrt ein Leichtgewicht. Kein Wunder, denn die Schiffe sind bis zu 135 m lang und erreichen eine Tragfähigkeit von 4.000 Tonnen.
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Binnenschiff ganz sicher
Binnenschiffe sind in Sachen Sicherheit unschlagbar. Kein Wunder, denn auf den gut ausgebauten WASSERSTRAßEN UMSCHIFFEN sie jeden Stau. Binnenschiffe fahren mit großem Sicherheitsabstand zum Menschen. Das Personal an Bord ist exzellent ausgebildet, die Schiffe sind technisch mit den modernsten Sicheitseinrichtungen ausgestattet und weisen das geringste Unfallrisiko auf.

Tankschiffe sind ideal, wenn gefährliche Güter über weite Strecken transportiert werden sollten.
Je nach Bauart und Ausstattung schlucken sie alles, was aus Sicherheitsgründen nicht auf  Strasse und Schiene gehört - ob Benzin, Diesel, Gase oder Chemikalien. Die Binnenschiffahrt lässt nur ausgebildete und erfahrene Fachkräfte hinters Ruder. Schiffsführer kann nur werden, wer mindestens vier Jahre praktische Fahrzeit nachweisen kann. Zusatzqualifikationn für Gefahrguttransport sind ein Muss

Die Binnenschiffahrt verfügt über ein lückenloses Regelwerk für Gefahrguttransporte.

Für die meisten Gefahrgüter werden Tankschiffe in Doppelhüllenbauweise eingesetzt. Gefahrguttransporte per Binnenschiff werden von Melde- und Informationssysteme überwacht.
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Natürliche Wege
Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Flüsse und Kanäle als Transportwege. Diese sind zugleich natürlicher Verkehrsweg und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Bei der Nutzung der Wassersraßen durch die Binnenschiffahrt  wird darauf geachtet, dass dies im Einklang mit der Natur geschieht. In keinem Wirtschafts- und Verkehrsbereich wird so sorgfältig geplant, geprüft und behutsam umgesetzt wie bei flussbaulichen Maßnahmen. Eingriffe in die Natur werden stets ausgeglichen.
Beim Ausbau von Wasserstrassen profitiert oftmals die Natur durch Neuanlagen von Biotopen oder Stillwasserzonen.
Beim Bau von Autostraßen und Schienenstrecken gehen grosse Teile der Natur verloren, Flächen werden versiegelt.
Es findet ein enormer Landschaftsverbrauch statt, wie hier beim Bau der ICE-Strecke Köln-Frankfurt. Binnenschiffe beeinträchtigen die Qualität des Wassers nicht. Ganz im Gegenteil: Ihre Schiffsschrauben reichern das Flusswasser mit wertvollem Sauerstoff an.
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Der Umwelt wegen
Binnenschiffe sind einfach spitze. Transporte auf dem Wasser sind nicht nur effizient, sondern stehen auch im Einklang mit der Natur. Die glänzende Ökobilanz beweist, dass Binnenschiffe eine Transportalternative zu LKW und Eisenbahn sind. Der Verkehr verursacht Luftverschmutzung, Lärmbelästigung oder Unfälle. Die Folgen werden nicht vom eigentlichen Verursacher, sondern von der Allgemeinheit bezahlt. Bei diesen versteckten Kosten ist die Binnenschiffahrt unschlagbar günstig: Beim LKW zahlen Sie 5,01 DM pro 100 Tonnenkilometer. Bei der Eisenbahn sind es 1,15 DM. Wesentlich günstiger ist hier das Binnenschiff, das lediglich Kosten von 0,35 DM verursacht.

Eines wird damit klar:
Transporte auf dem Wasser machen viel Sinn. Sie entlasten die Umwelt, schonen unser Portemonnaie und sind von enormen volkswirtschaftlichen Nutzen.
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Saubere Leistung
In Sachen Umweltfreundlichkeit hat das Binnenschiff eindeutig die Nase vorn. Kein anderer Verkehrsträger transportiert Güter so umweltschonend an ihr Ziel. Der direkte Vergleich mit Eisenbahn und LKW zeigt die saubere Bilanz der Binnenschiffahrt.
Der geringe Reibungswiderstand, der Auftrieb und die Strömung sorgen dafür, da es bei der Binnenschiffahrt zugkräftig und energiesparend vorwärts geht.


Zugkraft pro PS:
LKW = 150 kg
Bahn = 500 kg
Binnenschiff = 4.000 kg


Apropos Energieeinsparung:
Ein Zug braucht 8 mal, ein LKW sogar 29 mal mehr Energie, um die gleiche Transportleistung zu erbringen wie ein Binnenschiff. Kein anderer Verkehrsträger erzeugt so wenig Kohlendioxid (CO2) wie das Binnenschiff. Da liegt es nahe, zukünftig noch stärker das umweltfreundliche Binnenschiff für Gütertransporte zu nutzen.

CO2-Emission in g/tkm:
LKW = 164
Bahn = 48,1
Binnenschiff = 33,4
Quelle: Infotafel am Leinpfad


Das Schiff bringt's
Stille Wasser sind bekanntlich tief. Dies gilt, im wahrsten Sinne des Wortes, auch für die Binnenschiffahrt. Scheinbar lautlos und unauffällig transportiert sie für uns jede Menge Güter - und das mit enormen Vorteilen für Mensch und Natur.  Nicht ohne Grund gilt das Binnenschiff als sicherstes und umweltfreundlichstes Verkehrsmittel.

Binnenschiffe verbrauchen wenig Energie.
Die Abgasemissionen sind äusserst niedrig.

Binnenschiffe stecken viel weg.
Ein einziger Schubverband kann bis zu 650 LKWs bzw. 400 Eisenbahnwaggons ersetzen.

Binnenschiffe produzieren wenig Lärm.
Die Belastung liegt weit unterhalb aller zulässigen Grenzwerte.

Binnenschiffe sind sicher.
Dank hoher Sicherheitsstandards und exzellenter Ausbildung der Schiffsführer gibt es kaum Unfälle.

Binnenschiffe sind unschlagbar.
Kein anderer Verkehrsträger transportiert mit so wenig Energie so viele Güter so weit.
Quelle: Infotafel am Leinpfad

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